Kai Henßen
Ich kandidiere auf Listenplatz:
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Selbstvorstellung
Ihr müsst schon viele Bewerbungen lesen. Daher will ich nur zwei kurze Fragen beantworten: Warum und Wer: Warum kandidiere ich, und wer bin ich:
Warum kandidiere ich?
Ich will kandidieren, weil ich finde: Jetzt ist nicht die Zeit, es sich bequem zu machen. Wir erleben Kriege, gebrochene Völkerrechte und eine politische Verschiebung, die mir ehrlich Sorgen macht. Und von der nicht mehr länger nur bevorstehenden Klimakatastrophe redet inzwischen kaum noch jemand. Vieles läuft derzeit in die falsche Richtung – und wer das erkennt, kann nicht einfach die Hände in den Schoß legen. Für mich heißt das: Politik ist Pflicht, nicht Kür.
Aber das ist nur die eine Seite. Denn ich sehe auch, was Mut und Zusammenhalt bewirken können. Hier vor Ort zeigt sich, dass grüne Politik wirkt – auch, wenn der Wind mal kräftig von vorn kommt. In der Region (aber auch im Landtag) sehen wir, dass grüne Verantwortung trägt – mit Haltung, klarer Linie und langem Atem. Das gibt mir Hoffnung. Und genau diese Hoffnung möchte ich weiter stärken und mitgestalten.
Wer bin ich?
Bei den Grünen bin ich seit 2015 aktiv – derzeit als Beisitzer im Vorstand Langenhagen und Co-Sprecher der LAG Grundeinkommen. Dieses Engagement hat mir gezeigt, wie viel wir bewegen können, wenn wir Haltung zeigen und zugleich offen bleiben für neue Ideen. Es zeigt mir aber auch, dass wir schon oft sehr gute Lösungen in der Hinterhand haben!
Seit gut 30 Jahren bin ich in der Region Hannover zuhause – mit einer kurzen Unterbrechung und einem Abstecher nach Göttingen fürs Studium, wo ich meine Abschlüsse in Physik und Soziologie erlangt habe. Heute lebe ich in Langenhagen und arbeite beratend im Bereich Projektmanagement und Softwareeinführung. Dabei programmiere ich längst nicht mehr selbst, sondern bringe Menschen mit ganz unterschiedlichen Zielen an einen Tisch, um Projekte strukturiert, gut organisiert und (hoffentlich) erfolgreich umzusetzen. Funktionierende Technik ist dabei meist nur der kleinste Teil – entscheidend sind die Prozesse und vor allem der offene, aber klare Austausch miteinander.
Ich kandidiere, weil ich helfen will, unsere Region zukunftsfähig zu halten – menschlich, nachhaltig und gerecht. Pflicht, ja – aber getragen von echter Hoffnung und der Überzeugung, dass Veränderung möglich ist, wenn wir sie gemeinsam anpacken. Und dabei will ich helfen, wo immer möglich!