Meike Schümer
Ich kandidiere auf Listenplatz:
1
Selbstvorstellung
Ich bin 52 Jahre alt, in Burgwedel aufgewachsen und von Beruf Krankenschwester. Fast mein ganzes Erwachsenenleben habe ich in Hannover verbracht und wohne jetzt mit meinem Mann und meiner Tochter in Groß-Buchholz. Von 2006 bis 2013 saß ich schon mal für Euch in der Regionsversammlung und war damals die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion. Mein Interresse für Kommunalpolitik und insbesondere Verkehrspolitik ist ungebrochen. Deswegen möchte ich jetzt wieder aktiv Politik mitgestalten und die Verkehrswende konsequent vorantreiben. Obwohl der ÖPNV in der Region Hannover zu den besten in Deutschland gehört, besteht noch erhebliches Verbesserungspotential. Wir müssen in den nächsten Jahren unbedingt an Zuverlässigkeit und Komfortabilität des ÖPNV arbeiten. Wir müssen mehr Angebote schaffen und den Radwegebau beschleunigen. Ich möchte in der Verkehrspolitik die Interessen von bisher zum Teil nicht ausreichend berücksichtigten Gruppen in den Fokus nehmen. Beim Radwegebau aber auch generell in der Verkehrspolitik werde ich meine feministische Perspektive einbringen und auch die Bedüfnisse von Kindern stärker berücksichtigen. Dazu gehört u.a. das Sicherheitsgefühl durch gut beleuchtete Radwege und Haltestellen zu erhöhen.
Die Einführung des Sprinti war ein Quantensprung in der Anbindung des ländlichen Raums. Dieses Angebot sollte verstetigt und auf Fahrten zwischen den Kommunen erweitert werden. Darüber hinaus müssen wir die Stadtbahn weiter ausbauen. Wer wie ich am Stadtrand lebt, merkt schnell, dass dieses auf Stadtzentrum von Hannover ausgerichtete Streckennetz nicht immer den Bedürfnissen entspricht. Deswegen möchte ich die Pläne zum Bau von Querverbindungen aktiv vorantreiben.
Teilhabe wird erst durch Mobilität ermöglicht. Deswegen sollten alle Kinder und Jugendliche unabhängig vom Geldbeutel oder Goodwill der Eltern mobil sein können. Ein weiteres wichtiges Thema in Bezug auf Teilhabe ist der barrierefreie Ausbau von Haltestellen. Auch hier müssen wir schneller vorankommen. Außerdem schlägt mein Herz für den Kampf gegen Gewalt an Frauen. Deswegen finde ich das Ziel Zero Femizide sehr wichtig. Dafür müssen wir so schnell wie möglich das Recht auf einen Platz im Frauenhaus umsetzen. Beratungs-und Hilfsangebote für Täter*innen und Opfer häuslicher Gewalt sollten zügig ausgebaut werden. Präventiv sind Kurse an Schulen anzubieten.
Ich würde mich sehr freuen, wieder grüne Politik in der Region vorantreiben zu können.