Simon Kornadt
Selbstvorstellung
Liebe Regionsgrüne!
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen? Eigentlich immer, oder? Jeden Tag entscheiden wir uns für oder gegen etwas. So entschied ich mich beispielsweise im Herbst 2024 dazu, Verantwortung zu übernehmen und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beizutreten.
Ich bin im kleinsten Landkreis Deutschlands aufgewachsen, dem Landkreis Lüchow-Dannenberg – vielen besser bekannt als: das Wendland. Als ich 1993 geboren wurde, hatte ich noch keine Ahnung, wo ich da gelandet bin. In einer politisch aufgewühlten Region groß zu werden, hat mich früh geprägt. Durch die Anti-Atomkraft-Bewegung wurde ich früh politisiert und habe mich immer mehr für gesellschaftliche Themen wie Umwelt, Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung interessiert. Vor 1,5 Jahren habe ich aber gemerkt: Interesse reicht nicht. Ich möchte aktiv werden. Ich trat BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und damit auch unserem Regionsverband bei.
Seitdem durfte ich so viele großartige Menschen kennenlernen und bin nach wie vor von dem leidenschaftlichen Engagement begeistert (beispielsweise in meiner hannoverschen Stadtteilgruppe Südstadt-Bult, in der ich seit Juli 2025 Co-Sprecher bin). Und was ich vor allem wahrgenommen habe: Die Möglichkeiten, sich politisch zu beteiligen, sind so vielfältig. Apropos Vielfalt: Neben unseren Kernthemen Umwelt- und Klimaschutz bin ich genau wegen dem Diversitätsaspekt eingetreten. Wir schaffen sowohl parteiintern als auch gesellschaftlich die Rahmenbedingungen für eine vielfältige Gesellschaft. Politik funktioniert für mich nur, wenn wir alle mitnehmen, denn Vielfalt stärkt die Meinungsbildung.
Ich wünsche mir deshalb, dass wir als Regionsverband Einigkeit leben und jedes Mitglied sich ermutigt fühlt, sich zu engagieren. Nicht nur aufgrund der Parteienfusion 1993 haben wir das Bündnis im Namen. In Zeiten von immer mehr Gegeneinander müssen wir für ein Miteinander kämpfen – sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Partei. Die Kommunalwahl dieses Jahr und auch die Wahlen in den nächsten Jahren sind ausschlaggebend dafür, ob uns die Verkehrswende gelingt, ob Gleichberechtigung endlich kein Kampf mehr ist, sondern Standard und, ob Bildung nicht mehr vom Elternhaus abhängt – um nur ein paar Themen zu nennen.
Überlassen wir das Feld nicht denen, die am Gestern kleben bleiben! Lasst uns zeigen, dass Feminismus kein ausschließliches Frauenthema ist. Dass die Energiewende gelingen kann. Dass gesellschaftliche Teilhabe uns allen nützt. Und, dass Liebe stärker als Hass ist.
Ich bin Simon Kornadt, 32 Jahre alt und ich kandidiere als eine*r der stellvertretenden Vorsitzenden im Regionsvorstand. Ich möchte mit unserem großartigen Regionsverband die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass wir weiterhin Zukunftspartei sind, die in der Stadt UND im Umland starke Stimmen sichtbar macht. Mir ist es ein großes Anliegen, die Vernetzung der Ortsverbände sowohl zum Regionsverband als auch untereinander zu stärken. So können wir unsere Ressourcen zielgerichtet einsetzen. Als Kind vom Dorf, wohnhaft in der Stadt, will ich die Schnittstelle zwischen der Landeshauptstadt und unseren 20 Umlands-Ortsverbänden sein. Ein weiterer Aspekt ist für mich die Öffentlichkeitsarbeit. In unseren Ortsverbänden passiert so viel Spannendes. Ich möchte dabei unterstützen, dass noch mehr Menschen davon erfahren. Was mich zu meinem letzten Punkt bringt, den ich bei meiner Arbeit im Vorstand einbringen will: Potenziale erkennen und ausschöpfen. Ihr Mitglieder bringt die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Erfahrungen mit, ihr seid die Verbindung zur Zivilgesellschaft und habt den Durchblick in eurem Ortsverein.
Lasst es uns anpacken. Ich freue mich über eure Stimme!
Euer Simon